Am Samstag, den 29.04.17. hatte die 9c die Möglichkeit das Volkstheater in Karlsruhe mit ihrer Deutschlehrerin zu besuchen. Der Förderverein unterstütze dieses kulturelle Angebot finanziell, das auf die Freiwilligkeit der Schüler und Schülerinnen zielte.
Das interaktive Theaterstück, das sich in einer inszenierten Rauminstallation zeigte, zog den Zuschauer mitten rein ins Geschehen. Die Schauspieler suchten den direkten Augenkontakt. Mit getrockneten Pflaumen oder Sardinen aus der Dose wurde nicht nur das Schmecken als eines der 5 Sinne beim Zuschauer angesprochen. Eau de Cologne schüttete sich ein Schauspieler über den Kopf und erinnerte sich dabei an seinen Großvater. Der Geruch blieb im Raum. Das Ertasten von Murmeln im Mehl sprach den Tastsinn der Beteiligten an.
Mit stiller Bewunderung beobachteten die Schüler das Geschehen, das auch viele Fragen aufwarf. „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung zu den Themen Flucht, Heimat, Krieg und Erinnerungen, die die Schauspieler biographisch aufarbeiteten. Die Frage, ob sie Asija finden werden, bleibt offen.

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