Am Samstag, den 29.04.17. hatte die 9c die Möglichkeit das Volkstheater in Karlsruhe mit ihrer Deutschlehrerin zu besuchen. Der Förderverein unterstütze dieses kulturelle Angebot finanziell, das auf die Freiwilligkeit der Schüler und Schülerinnen zielte.
Das interaktive Theaterstück, das sich in einer inszenierten Rauminstallation zeigte, zog den Zuschauer mitten rein ins Geschehen. Die Schauspieler suchten den direkten Augenkontakt. Mit getrockneten Pflaumen oder Sardinen aus der Dose wurde nicht nur das Schmecken als eines der 5 Sinne beim Zuschauer angesprochen. Eau de Cologne schüttete sich ein Schauspieler über den Kopf und erinnerte sich dabei an seinen Großvater. Der Geruch blieb im Raum. Das Ertasten von Murmeln im Mehl sprach den Tastsinn der Beteiligten an.
Mit stiller Bewunderung beobachteten die Schüler das Geschehen, das auch viele Fragen aufwarf. „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung zu den Themen Flucht, Heimat, Krieg und Erinnerungen, die die Schauspieler biographisch aufarbeiteten. Die Frage, ob sie Asija finden werden, bleibt offen.

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Beim Lerngang in das Prinz Max Palais lernte die 5a die Jugendbibliothek (besser) kennen. Die Kinder lösten gemeinsam Aufgaben, bei denen sie verschiedene Medien finden mussten. Anschließend ging's weiter zur jungen Kunsthalle. Dort haben wir die Ausstellung zu Cornelia Funke besucht und einiges zu ihren neuen Büchern gehört. Da die 5a viel Interesse an Fantasiewelten zeigte, war es spannend die Kostüme, Masken und Requisiten im Museum auszuprobieren und selbst zum Fantasiewesen zu werden.

Auch anschließend konnten Fantasiewesen erschaffen werden, diesmal künstlerisch mit Farbe auf Papier. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Und so fanden die meisten, dass es ein toller Tag außerschulischen Lernens war.

 Ein Auftritt der englischsprachigen Theatertruppe „White Horse Theatre“ gehört mittlerweile zum festen Bestandteil unseres Schuljahres. Auf ihrer Tournee durch Deutschland machten sie dieses Jahr am 14. März bei uns Station. Es ist immer wieder verblüffend, was sie alles in ihrem Kleinbus unterbringen: variable Bühnenbilder und sämtliche Utensilien für drei Theaterstücke plus vier junge Menschen. Diese Schauspieler haben in England ihre Theaterausbildung abgeschlossen und spielen nun an verschiedenen Schulen.

Wir sahen das Stück Food for thought, in dem Sam mit ihrem Freund und ihren Eltern aneinandergerät und sich viel mit der Stimme in ihrem Kopf auseinandersetzen muss, denn die stärkste Beziehung in ihrem Leben ist inzwischen die zu ihrer Magersucht.

Den vier engagierten Darstellern gelang es mit ihrem Auftritt, unsere Klassen 7-10 mitzunehmen. Die Inszenierung des Regisseurs Michael Drey brachte die Dramatik voll auf die Bühne.

Die Fragen, die unsere Schülerinnen und Schüler im Anschluss stellten, waren ganz vielfältig und es entstand ein guter Dialog zwischen den vier Schauspielern und dem Publikum.

Die Möglichkeit, englischsprachige Stücke gespielt von Muttersprachlern zu erleben und die Erfahrung, dass man mit dem bisher erlernten Wortschatz in der Lage ist, einem Theaterstück auf Englisch zu folgen, sind eine tolle Bereicherung für den Englischunterricht. Vielen Dank an den Förderverein, der wie jedes Jahr diese Aktion finanziell unterstützt hat.

 

Steht die Zeit still, wenn der Blick auf die Uhr das Auge verzückt?

Geht die Zeit schöner vorbei, wenn sie durch Kunstobjekte angezeigt wird?

Als der Kunstraum ins Designstudio verwandelt wurde und ein professionelle Künstler bei der Klasse 8a zu Gast war, zog die Inspiration mit ein. Die Ergebnisse sind eine wahre Freude.

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Seit dem letzten Herbst hat die Sophie-Scholl-Realschule eine eigene Streuobstwiese.

Dort wurden 13 Obstbäume gepflanzt.

Hier der Artikel aus der Stadtzeitung:

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